Gehaltsvorschuss für Arbeitgeber
Ein Vorschuss auf den Lohn, den Ihr Mitarbeiter schon verdient hat — abgewickelt in einer Plattform und mit der Lohnabrechnung verrechnet.
Was ist ein Gehaltsvorschuss
Ein Gehaltsvorschuss ist die vorzeitige Auszahlung eines Teils des Lohns, den der Mitarbeiter im laufenden Abrechnungszeitraum bereits erarbeitet hat. Er ist kein Kredit: Es entsteht keine neue Schuld über mehrere Monate, sondern der Betrag wird mit der nächsten Lohnabrechnung verrechnet. Genau darin liegt der Unterschied zu einem Darlehen — und für den Mitarbeiter darin, dass kein fremder Gläubiger ins Spiel kommt.
Die rechtliche Ausgestaltung hängt vom Land ab. NidBo ist ein slowakisches Produkt, und die Plattform rechnet mit dem slowakischen Rahmen: vereinbarter Lohnabzug, geschützter Betrag und Drittelung. Wie ein Lohnabzug in Deutschland zu beurteilen ist, ist eine andere Rechtsmaterie — dazu treffen wir hier bewusst keine Aussage.
Gehaltsvorschuss beantragen
In der Praxis scheitert der Vorschuss selten am Geld, sondern am Ablauf: Wer genehmigt, wie wird dokumentiert, und was passiert beim nächsten Lohnlauf. NidBo macht daraus einen Vorgang mit drei Schritten:
1. Anfrage
Der Mitarbeiter stellt die Anfrage in der App und sieht sofort, wie sich die Rückzahlung auf die nächste Abrechnung auswirkt.
2. Freigabe
Die Personalabteilung bestätigt, oder das System entscheidet nach Ihren Regeln automatisch.
3. Verrechnung
Der Betrag wird ausgezahlt und in der nächsten Lohnabrechnung als Abzug geführt.
Damit der Ablauf rechtlich hält, braucht der Abzug eine Grundlage — eine Vereinbarung mit dem Mitarbeiter — und er darf die geschützten Beträge nicht antasten. Die Plattform prüft das vor jeder Freigabe und blockiert einen Abzug, der nicht zulässig wäre.
Gehaltsvorschuss vs. Gehaltsvorschuss vom Arbeitgeber
Wer einen Vorschuss braucht, findet am Markt mehrere Wege. Sie unterscheiden sich nicht in der Höhe des Betrags, sondern darin, wer das Geld gibt und wem der Mitarbeiter am Ende verpflichtet ist.
Vom Arbeitgeber
Das Geld kommt aus dem Unternehmen, es gibt keinen neuen Gläubiger und keine Zusatzkosten für den Mitarbeiter. Die Rückzahlung läuft automatisch über die Lohnabrechnung, und der Arbeitgeber behält die Kontrolle über Limits und Freigaben.
Über einen Drittanbieter
Hier finanziert jemand anderes den Betrag und holt ihn sich zurück. Für das Unternehmen bedeutet das weniger Kontrolle über Konditionen und Ablauf, für den Mitarbeiter einen zusätzlichen Vertragspartner.
Was kostet ein Gehaltsvorschuss
Der Vorschuss selbst ist bei NidBo für den Arbeitgeber und für den Mitarbeiter kostenlos: Es wird Geld bewegt, das das Unternehmen ohnehin auszahlen wird, nur früher. Kosten entstehen erst beim zweiten Produkt, dem Mikrokredit — und auch dort nur, wenn er tatsächlich gezogen wird.
Dann zahlt die Firma je nach Plan eine Provision auf das Volumen der gewährten Mikrokredite: 1 % im Plan START (der Plan selbst ist kostenlos), 3 % im Plan GROW und 4 % im Plan ENTERPRISE.
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